Kurzmitteilung

wespe2016_3wespe2016_2Man muß auch jönne könne!  18.9.2019  In diesem Jahr wurde der Weltuntergang deutlicher sichtbar. Es ist vielen aufgefallen, daß es fast keine Wespen gab. Sie hungern. Unter anderem Dank Bayer, Monsanto und Co. Wie auch die Vögel, die es nicht bis Afrika schaffen werden. Wo sie auch nur wespe2016_1von Menschen gefressen würden. So in Ägypten. Die Bienen können wir noch einige Zeit retten, weil wir sie gut versorgen. Und damit auch den letzten Wespen Futter bieten. Bilder anklicken zum vergrößern. OM

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HochhäuserWolkenkratzer 20.8.2016  Na ja, Wolkenkratzer ist übertrieben, doch Hochhäuser sind die Bienenkästen heute. Fünf Zargen übereinander im August? Im Juli kurz vor der Ernte kommt so was vor. Des Rätsels Lösung: die Völker sitzen auf zwei Zargen unten. Darüber ist eine Folie, die bis auf eine Handfläche dicht macht. Darüber eine Leerzarge  mit einem Futtereimer (ja, ein wenig Zucker gibt es). Und oben drauf zwei Zargen mit Waben zum ausschlecken. Das sind die Ausgeschleuderten.  Die werden danach  entweder eingeschmolzen oder aufbewahrt. Bild anklicken zum vergrößern. OM

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schwarmvoelkerMut zur Lücke  17.8.2016  Sieben Wochen nach „Siebenschläfer“ ist der Regensommer vorüber. Der schöne Spätsommer kommt aber für die Honigernte zu spät. Ende Juni sah es noch dünn aus in den Honigwaben. Vom 8. Juli rappelte es plötzlich in den Kisten für ein paar Tage. Und Ende Juli gab es eine recht gute Ernte.
Aufmerksamen Beobachtern wird aufgefallen sein: es klafft eine Lücke am Bienenstand, auf den die Kamera schaut. In diesem verzögerten Sommer gab es noch späte und sehr starke Schwärme. Zwei Völker sind „blank“ geschwärmt, und mit der neuen Königin im Restvolk hat es nicht geklappt. Die Schwärme hat Nicole Saturna >Link< hoch aus dem Baum geholt und damit ihre Imkerei erweitert. Der Verlust von zwei Völkern ist hier nichts Schlimmes. Es wurden genug Jungvölker heran gezogen.  In der Natur ist das der Lauf des Lebens. Nach Jahren in der Baumhöhle schwärmt ein Bienenvolk blank. Wachsmotten machen sich über die alten Waben her. Im nächsten Frühjahr ziehen Kleibers ein und wohnen dort einige Jahre. Ihnen folgt vielleicht der Baummarder. Nach zwei Jahrzehnten ist der Baum im Mai mal frei und es ziehen wieder Bienen ein.
Bild anklicken zum vergrößern. Vorne unter dem Ziegel die Kamera.  OM

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grün angestrichener Winter 4.7.2016
Unser Sommer ist nur ein grün angestrichener Winter, sogar die Sonne muß bei uns eine Jacke von Flanell tragen, wenn sie sich nicht erkälten will.
Heinrich Heine  (1797 – 1856)     Quelle: »Reise von München nach Genua«
Nicht anders in diesem Jahr.
Und in etwa 14. Tagen geht die Honigzeit zu Ende.  OM

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12_Juni_2016_12UhrSieben schlechte Jahre  12.6.2016    Nach einigen Jahren mit guter und sehr guter Honigernte war 2012 das erste in einer Reihe von schlechten Jahren. Wenn sich die biblische Weisheit als wahr erweist, hätten wir mir 2016 das fünfte von sieben schlechten Jahren. Die Frühtrachternte war aber soweit sehr gut. Jetzt hat die Lindenblüte begonnen. Wir schauen auf die Wettervorhersagen und es gruselt uns. Wochen mit kühlem, regenreichem Wetter liegt vor uns. Die Honigzeit geht nach dem 10. Juli zu Ende. Wenn die Sommerernte fast ausfällt, dann wird es das fünfte schlechte Jahr. Hoffen wir, die Wetterfrösche irren sich. Bild anklicken zum vergößern –  kaum eine Bienen fliegt zur Mittagszeit. OM

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Wasser_satt1Wasser_satt2Imker oder Fischer  3.6.2016 In Friesdorf musste wegen einer Grundstücksteilung im Winter der Bienenstand versetzt werden. Wie sich jetzt zeigte, war der Platz nicht klug gewählt. Nachdem es am 1. Juni die halbe monatliche Regenmenge am Stück gab, steht in der leichten Mulde ein See. Die Bienenkästen wurden zwar nicht nass, doch der Imker musste in Gummistiefeln arbeiten. Ob es ein Hinweis ist, von der Imkerei zur Fischzucht um zu satteln? Bilder anklicken zum vergrößern. OM

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einfliegenNovizen  31.5.2016  Nachdem viele junge Bienen ihren Innendienst für etwa drei Wochen absolviert haben, fliegen sie sich vor den Kästen ein. Sie tanzen auf und ab und kreuz und quer mit dem Gesicht zum Eingang. Es folgen etwa drei Wochen Aussendienst. Dann ist ihre Lebensuhr abgelaufen. Bild anklicken zum vergrößern. OM

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Stand_Ableger18_5_2106Nachwuchs  18. 5. 2016  Hier ein Bild vom Kamerastand. Im Vordergrund einige Jungvölker in 5 Wabenkästen. Bild anklicken zum vergrößern. OM

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Spur_2_5_2016Der Atem des Honigs  2.5.2016  Endlich ist Bienenwetter. Gestern der halbe Tag mit Wärme und Sonne ließ die Bienen soviel Nektar eintragen, daß heute in der Kühle der Morgens Wasser auf dem Flugbrett kondensiert. Nachts arbeiten viele Bienen durch und dicken den Nektar ein. In diesem Frühling ist zwar die Kälte bis jetzt der begrenzende Faktor, nicht aber Trockenheit, wie in den Jahren vorher. Bild anklicken zum vergrößern   OM

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Von der Hand in den Mund  30.4.2016   Oder passender gesagt: von Rüssel zu Rüssel. Die Bienenvölker haben kaum noch Vorräte in diesem verlängerten Winter. Was sie herein bringen, wenn sie eine halbe Stunde zu den Blüten kommen, verbrauchen sie auch wieder. Vorräte anlegen und Honigräume füllen, daran ist nicht mal bei den stärksten Völkern zu denken. Nächste Woche kann es wärmer werden. >Hier das Gedicht „Hoffung“<   OM