Kurzmitteilung

Polineikes

Koenigin_suchPolineikes 16.05.2014 Heute ist zweierlei zu bemerken.  Nach einer Kälteperiode kam endlich wieder was in die Kästen. Und am Abend riecht es etwas streng um den Bienenstand. Der Duft erinnert an den toten Vogel, der neulich im Gebüsch lag. Es riecht nach Polineikes, für die Freunde der griechischen Antike. Es sind aber nicht etwa die Bienen in Verwesung übergegangen. Der Nektar des Hartriegel, der zur Zeit der Robinienblüte eingetragen wird, bringt uns diesen Duft. Später im Glas schmeckt der Honig aber nicht so. Robinien- oder Akazienhonig ist mild, eher neutral im Geschmack.
Die Bienen des Kameravolks laufen heute aufgeregt auf der Kastenfront umher. Sie suchen ihre Königin. Vor der sind sie getrennt für eine Woche. Zwischenableger heißt diese Methode der Schwarmtrieblenkung. Unten sammeln sich die Flugbienen und sie bekommen leere Waben und eine Wabe mit offener, junger Brut. Daraus schaffen sie eine Königinen nach. Darüber liegt der Zwischenboden. Der trennt sie vom Rest des Volkes mit der Königin. Beide Teile haben bald das Gefühl, sie hätten schon geschwärmt. Nach einer Woche bricht man die Nachschaffungszellen unten. Das Volk wird wieder zusammengesetzt. Die Vitalität des Schwärmens bleibt im Volk für eine große Sommerhonigernte. Kompliziert? Nach zu lesen mit Bildern in: Karl Pfefferle, Imkern mit dem Magazin.  Bild anklicken zu vergrößern     OM

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