Kurzmitteilung

Honig, der aus der Kälte kam

Honig, der aus der Kälte kam 9.5.2017  Naja, den wird es nicht geben. In diesem überwiegend kaltem Frühjahr verbrauchen die Bienen, was sie sammeln auch wieder selbst. Nach Sommertagen im März kam das dicke Ende mit Frost in die Apfelblüten. Siehe >hier< . Und der Raps, bringt der was? Dafür müssten die Bienen länger als 2 oder 3 Stunden am Tag sammeln können. Doch es war zu kalt. Der Raps ist jetzt bald abgeblüht. Dann die Robinien mit ihrem „Akazienhonig“? Die Blüte wird auch erfroren sein. Ich rechne mit einer minimalen Frühtracht Ernte. Es wird vielleicht für den Hausverkauf reichen und für den Eigenbedarf. An Wiederverkäufer werde ich nicht liefern können. Hoffen wir auf eine gute Sommerernte Ende Juli. Rekorde kann es auch dann nicht geben, weil die Völker jetzt weniger stark wachsen. Doch den Bienen geht gut. Übel geht es den Wildinsekten und den Vögeln, die diese als Nahrung brauchen. Bis zu 60% Verluste in manchen Gebieten. Ich schreibe absichtlich „Verluste“, weil die Tiere „Gefallene“ sind im Krieg, den die chemisierte Landwirtschaft gegen die Natur führt. Die Katastrophe, die unter anderen Henk Tennekes in seinem  >Buch< vor sieben Jahren voraus sagte, nimmt ihren Lauf. Niemand soll sagen, er oder sie hätte es nicht wissen können.  OM
Dazu auch eine Wetterbeobachten im >Gartenblog<

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